Lapmaster Wolters Warnstreik die Zweite bei Lapmaster Wolters in Rendsburg

Wie reagieren wir auf einen Arbeitgeber, der versucht, die Tarifbewegung im Betrieb zu ignorieren? Mit einem schönen Warnstreik! Zum zweiten Mal ging es gestern bei Lapmaster Wolters vor die Tür und das gut unterstützt durch Politik und Ehrenamt aus Betrieben der Region.

Warnstreik2Wolters2026


Wie reagieren wir auf einen Arbeitgeber, der versucht, die Tarifbewegung im Betrieb zu ignorieren? Mit einem schönen Warnstreik! Zum zweiten Mal ging es gestern bei Lapmaster Wolters vor die Tür und das gut unterstützt durch Politik und Ehrenamt aus Betrieben der Region. Danke an die Landtagsabgeordneten Kai Dolgner, Sebastian Bonau und Serpil Midyatli für den Support und die stetige Erinnerung, dass Warnstreiken und ein Tarifvertrag das gute Recht der Beschäftigten und grundgesetzlich abgesichert sind.  

Eine Arbeitgeberreaktion gab es auch direkt: Die öffentliche Aussage, ein Tarifvertrag gefährde die Arbeitsplätze und den Standort. Eine Drohgebärde, die bei den Gewinnen in Rendsburg weder für Beschäftigte noch für die Shareholder in den USA erstrebenswert sein kann. Denn die Produktion in Rendsburg lohnt sich, selbst mit höheren Lohnkosten. Noch dazu braucht sie Expertise, die nicht mal eben anderswo aufzubauen ist. Wenn eine Tarifforderung, die vor allem den Wunsch nach Gerechtigkeit enthält, zu Abwanderungsdrohungen führt, läuft hier grundlegend etwas schief. Aber das und viel mehr erklären wir weiterhin gern am Verhandlungstisch.