Unser Bevollmächtigter Martin Bitter macht zur Lage der Werften in Flensburg und Rendsburg deutlich: „Die Chance zur industriellen Fortführung der Werften gibt es nur, wenn jetzt gehandelt wird. Wir müssen uns offenbar sehr ernst auch mit einem Insolvenz-Szenario befassen. Abwarten hilft niemandem weiter. Am wenigsten den Beschäftigten.“
In dieser Woche sind Aktionen an beiden Standorten geplant. Die Beschäftigten beider Werften wurden am Freitag informiert, dass sie bis auf Weiteres von der Arbeitsleistung freigestellt sind. 80 Beschäftigte warten noch immer auf die September-Entgelte, Sozialversicherungsbeiträge stehen seit Monaten aus. Noch dazu sind die Arbeitsstätten in einem desolatem Zustand. Die Beschäftigten bei FSG und Nobiskrug haben die Chance auf einen Neuanfang ohne Windhorst verdient. Jetzt muss gehandelt werden!